Mythos Dampfbad

Oft genutzt, doch was bringt es tatsächlich!?

Bereits als Kindern wurde uns beigebracht: Wenn man Husten hat setzt man sich an den Tisch und inhaliert eine Essenz über einer Schüssel mit heißem Wasser – denn das tut gut und hilft.

Diese Methode schadet zwar nicht, eine ernsthafte Wirksamkeit für die gesamten Atemwege kann jedoch angezweifelt werden. Doch warum ist das so?

Das Einatmen von ätherischen Dämpfen kann in allen Phasen der Erkältung und bei Infekten der oberen Atemwege (z.B. Nase und Nebenhöhlen) sehr wohltuend sein. Denn das Inhalieren mit warmem Wasserdampf löst hartnäckige Krusten, sorgt für eine Befeuchtung der Schleimhäute und verbessert den Abtransport des Schleims. Die Inhalation mit selbstangefertigter Kochsalzlösung ist allerdings weniger effektiv, da das zugegebene Salz großteilig im Topf verbleibt. Grund ist der nicht erreichbare Siedepunkt, der bei einer Kochsalzlösung bei ca.  1465°C liegt.

Leiden Sie oder Ihre Kinder unter Husten oder Bronchitis wird das Dampfbad jedoch keine wesentliche Linderung bringen. Denn der Infekt sitzt in den feinen Verästelungen der Lunge, in den sogenannten „unteren Atemwegen“. Die Wassertröpfchen eines Dampfbades sind jedoch sehr groß und finden sich eher als Niederschlag auf dem Gesicht wieder, als ernsthaft in diesen betroffenen Regionen zu wirken. Eine Heilung der unteren Atemwege durch Dampfbäder ist demnach auch wissenschaftlich nicht bewiesen. Um die Entzündung in diesem Teil der Lunge zu erreichen benötigt man ein gutes Inhalationsgerät, dass sehr feine Aerosoltröpfchen produziert und somit den Wirkstoff in die Lunge transportiert.

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